EDU Appenzellerland

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Nein zur AHV-Reform und zur Ernährungssicherheit

Unter reger Teilnahme beschloss die EDU Appenzellerland in Heiden die Parolen für die Eidgenössischen Abstimmungen vom 24. September.

NEIN zur ungerechten "AHV-Scheinreform"

Die EDU erkennt den Handlungsbedarf bei der Altersvorsorge vollumfänglich an. Jedoch vermochte die aktuelle Vorlage die Anwesenden nicht zu überzeugen, da um das Jahr 2030 die AHV wieder in Schieflage ist. Aus Sicht der EDU wird damit das Problem vertagt, anstatt es zu lösen.

Weiter stiessen auch die 70 Franken AHV-Rentenerhöhung auf breites Unverständnis. Vor allem weil bereits Pensionierte davon nicht profitieren und weiter, weil eine Kompensation der Pensionskassenrente durch höhere AHV-Renten das bewährte 3-Säulen-Prinzip der Altersvorsorge grundlegend infrage stellt. Da bereits 80 % der Pensionskassen einen Umwandlungssatz von 5 % haben, kommen die 70 Franken quasi einer Rentenerhöhung gleich.

Trotzdem beschloss die EDU, der Erhöhung der Mwst. zu zustimmen, (obwohl ein JA zur Mwst-Erhöhung und ein NEIN zur AHV-Reform insgesamt ein NEIN auslöst) um zu signalisieren, dass man bereit ist, auch höhere Abgaben für die Sanierung der AHV mitzutragen.

Da die Reform das 3-Säulen-Prinzip infrage stellt, neue Ungerechtigkeiten zu Lasten von Rentnern und Jungen schafft und das Problem nur bis zum Jahr 2030 löst, hat die EDU mit grosser Mehrheit die NEIN-Parole beschlossen.

NEIN zum Gegenvorschlag für die zurückgezogene Ernährungssicherheitsinitiative

Die Schweizer Landwirtschaft ist für eine gesunde Entwicklung und für den Erhalt der Ernährungssicherheit darauf angewiesen, dass sie dem Agrar-Freihandel und den damit verbunden ausländischen Dumpingpreisen nicht preisgegeben wird. Aus Sicht der EDU gefährdet eine Marktöffnung die heimische Landwirtschaft, unsere Umwelt- und Tierschutzstandards und schlussendlich auch die Konsumenten. Der heimischen Landwirtschaft und der Natur zuliebe lehnten die Anwesenden grossmehrheitlich den Gegenvorschlag ab.

NEIN zur ungerechten "AHV-Scheinreform"

Die EDU erkennt den Handlungsbedarf bei der Altersvorsorge vollumfänglich an. Jedoch vermochte die aktuelle Vorlage die Anwesenden nicht zu überzeugen, da um das Jahr 2030 die AHV wieder in Schieflage ist. Aus Sicht der EDU wird damit das Problem vertagt, anstatt es zu lösen.

Weiter stiessen auch die 70 Franken AHV-Rentenerhöhung auf breites Unverständnis. Vor allem weil bereits Pensionierte davon nicht profitieren und weiter, weil eine Kompensation der Pensionskassenrente durch höhere AHV-Renten das bewährte 3-Säulen-Prinzip der Altersvorsorge grundlegend infrage stellt. Da bereits 80 % der Pensionskassen einen Umwandlungssatz von 5 % haben, kommen die 70 Franken quasi einer Rentenerhöhung gleich.

Trotzdem beschloss die EDU, der Erhöhung der Mwst. zu zustimmen, (obwohl ein JA zur Mwst-Erhöhung und ein NEIN zur AHV-Reform insgesamt ein NEIN auslöst) um zu signalisieren, dass man bereit ist, auch höhere Abgaben für die Sanierung der AHV mitzutragen.

Da die Reform das 3-Säulen-Prinzip infrage stellt, neue Ungerechtigkeiten zu Lasten von Rentnern und Jungen schafft und das Problem nur bis zum Jahr 2030 löst, hat die EDU mit grosser Mehrheit die NEIN-Parole beschlossen.

NEIN zum Gegenvorschlag für die zurückgezogene Ernährungssicherheitsinitiative

Die Schweizer Landwirtschaft ist für eine gesunde Entwicklung und für den Erhalt der Ernährungssicherheit darauf angewiesen, dass sie dem Agrar-Freihandel und den damit verbunden ausländischen Dumpingpreisen nicht preisgegeben wird. Aus Sicht der EDU gefährdet eine Marktöffnung die heimische Landwirtschaft, unsere Umwelt- und Tierschutzstandards und schlussendlich auch die Konsumenten. Der heimischen Landwirtschaft und der Natur zuliebe lehnten die Anwesenden grossmehrheitlich den Gegenvorschlag ab.